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Wussten Sie schon:
- Die deutsche Vergeltungswaffe V-1 wurde 1942 vom Fieseler-Ingenieur Robert Lusser konstruiert.
- Die Marschflugkörper-Rakete war ein Beweis für das hohe Niveau der deutschen Ingenieurskunst und übertraf alles, was die damalige Rüstungsindustrie bieten konnte.
- Die erste Rakete wurde am 28. Oktober 1942 als unmotorisierter Testprototyp von einem pneumatischen Katapult gestartet.
- Deutschland begann im März 1944 mit der Serienproduktion, zunächst im geheimen Areal von Peenemünde. Später wurde die Produktion auf mehrere unterirdische Fabriken im besetzten Europa ausgeweitet, wo viele KZ-Häftlinge und Zwangsarbeiter unter unmenschlichen Bedingungen arbeiteten.
- Die größte Montagefabrik war das Volkswagen-Werk in Fellersleben.
- Die erste Rakete mit einem 820 kg Sprengkopf wurde im Juni 1944 auf London abgefeuert.
- Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurden über 20.000 V-1-Raketen abgefeuert, davon 10.000 auf London. Nur etwa 2.500 trafen ihr Ziel. Der Rest versagte im Flug, wurde zerstört oder verfehlte das Ziel.
- Trotz der großen Unzuverlässigkeit des Pulsstrahltriebwerks und des Navigationssystems war die Anzahl der Raketen, die London trafen, erschreckend. An manchen Tagen wurden über 100 Raketen abgefeuert.
- Die Rakete wurde durch einen Propeller an der Vorderseite gesteuert, der die Flugstrecke maß. Nach Erreichen des voreingestellten Werts wurde die Kraftstoffzufuhr unterbrochen und Spoiler ausgefahren. Die V-1 verlor an Geschwindigkeit und stürzte bei Erreichen der Mindestfluggeschwindigkeit ab.
- Die Navigation erfolgte mittels eines durch Druckluft angetriebenen Kreisels. Vor dem Start stellten die Bediener den Kreiselkompass ein und balancierten die Flügel aus. Zur Ausbalancierung wurden Propagandazeitschriften wie „Signal“ in die Hohlräume der Rakete gesteckt.
- Die fliegende Rakete war schwer mit Flak abzufangen, und die einzige weitere Verteidigung bestand darin, sie mit Hochgeschwindigkeitsjägern wie der P-51 Mustang abzuschießen – ein äußerst gefährliches Manöver.
- Erst später entwickelte die britische Flugabwehr eine Technik mit einer Erfolgsquote von 74 % beim Abschuss.
- Die alliierten Luftstreitkräfte bombardierten intensiv Fabriken und Startvorrichtungen, um die Angriffe zu stoppen oder zumindest zu verringern.
- Die letzte V-1 wurde am 29. März 1945 abgefeuert.
- Die Produktionskosten eines einzelnen Exemplars betrugen 5.090 Reichsmark, was heute etwa 520.000 CZK entspricht.
Technische Daten der V-2:
- Maße: Spannweite 5,37 m, Länge 7,9 m, Höhe 1,42 m
- Durchmesser des Rumpfes: 1,42 m
- Gewicht: 2150 kg
- Gefechtskopf: Amatol-39 mit einem Gewicht von 820–850 kg
- Antrieb: Pulsstrahltriebwerk mit 50 Zyklen/Sek., Argus AS 109-014
- Maximale Geschwindigkeit: 640 km/h
- Reichweite: 250 km
- Ballistische Flughöhe: 600–900 m
- Kraftstoffmenge: 500 Liter Benzin
Aus den Erinnerungen des amerikanischen Piloten Richard „Dick“ Turner:
„Ich sah unter mir eine Rakete und stürzte mich auf sie. Aber sie war außer Reichweite. Ich versuchte, sie einzuholen, aber dieses höllische Ding war zu schnell für mich. Ich jagte sie etwa zehn Minuten lang, stieg und tauchte, um Geschwindigkeit aufzubauen, und feuerte lange Salven aus meinem Maschinengewehr. Eine meiner Kugeln traf offenbar zufällig, denn gelbe Flammen schossen aus der Rakete, und sie begann an Geschwindigkeit zu verlieren. Kurz darauf stürzte sie auf ein Feld und explodierte.“
Aufbauanleitung
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